FAQ

Antworten auf einige Fragen

Basics

CSDs sind im Kern Demonstrationen für queere Sichtbarkeit, die Rechte der queeren Community und gegen Diskriminierung. Queer sind alle Menschen, die nicht heterosexuell (& hetero-romantisch) und nicht cis-geschlechtlich sind (also zum Beispiel schwule, lesbische und bisexuelle, trans* und nichtbinäre Menschen). (Weitere Infos)

CSD steht für Christopher Street Day. Die Demos werden auch Pride oder Pride March genannt. Der Name leitet sich vom ersten großen Aufbegehren queerer Minderheiten gegen Diskriminierung ab, das 1969 in der Christopher Street stattfand. (Weitere Infos)

CSDs finden in den meisten größeren Städten jährlich im Sommer statt. Dort gibt es zusätzlich zur Demonstration häufig auch ein Rahmenprogramm aus verschiedenen Angeboten und Veranstaltungen. Es gibt aber auch viele kleinere CSDs in kleineren Orten.

Alle! CSDs sind nicht nur für queere Menschen da. Es dürfen und sollen alle teilnehmen, die sich gegen Diskriminierung und Ausgrenzung der queeren Community stellen, und ein Zeichen für Sichtbarkeit und queere Rechte setzen wollen.

Alle! Es gibt keine Regeln, der Begriff CSD „gehört“ niemandem. Prinzipiell können alle eine Demonstration anmelden und sie CSD nennen.

Im Laufe der Zeit hat sich ein Demonstrations-Umzug als kleinster gemeinsamer Nenner etabliert. Aber es gibt auch keine Regeln, wie eine Veranstaltung auszusehen hat, um als CSD zu gelten.

Auch dazu gibt es natürlich keine Regeln.

Unsere Meinung ist: In einem Team, das einen CSD organisiert, sollten queere Menschen die Mehrheit ausmachen. Aber es „dürfen“ natürlich auch nicht-queere Personen mitmachen!
(Weitere Infos: Was bedeutet Ally sein?)

Wir finden: Es reicht nicht. Warum? Schau dafür doch noch einmal auf unsere Homepage oder in die Weiten des Internets.

Nein!

Wie funktioniert das Angebot?

Siehe Über uns.

Auf verschiedene Weisen!

Zum Beispiel können wir euch zu einem spezifischen Problem, das ihr habt, aus unserer Erfahrung beraten. Beispielsweise wenn ihr euch mit eurer Versammlungsbehörde nicht einig werdet.
Oder euch Fragen beantworten (zum Beispiel: Wie melde ich einen CSD an? Wie mache ich Pressearbeit?)
Oder euch zu Beginn eures CSD-Projekts einen Fahrplan an die Hand geben.
Oder mit euch am Anfang alles durchsprechen und ihr kommt einfach immer wieder auf uns zu, wenn ihr euch unsicher seid, Fragen habt, etc. – wir begleiten euch auch dauerhaft, wenn ihr es braucht.

Was wir NICHT können:
Rechtsverbindliche Beratung leisten.
Eine Bedrohungslage (durch Rechtsextreme) ausreichend einschätzen.
Den CSD komplett für euch organisieren. Dazu fehlt uns leider die Zeit;)

Das wird sich noch herausstellen:)

Zu einzelnen Themenbereichen schreiben wir (hoffentlich…) bald Anleitungen. Bis dahin: Fragt uns direkt. (Siehe auch Materialien und Ressourcen)

Das hängt ganz davon ab, wie motiviert ihr seid, und wie viel Zeit ihr für das Projekt habt!

Wenn ihr zum ersten Mal eine Demo organisiert, solltet ihr euch im Idealfall ein halbes Jahr vorher schon Gedanken machen. Keine Sorge, es geht auch mit viel weniger Zeit! Aber je früher, desto besser, ihr müsst schließlich anmelden, Leute anfragen, mobilisieren etc. All das braucht Vorlauf.

Wenn ihr einigermaßen viel Zeit mitbringt, könnt ihr einen CSD auch zu zweit oder sogar allein organisieren (allein macht aber weniger Spaß). Wir empfehlen trotzdem, eine etwas größere Gruppe zusammenzubringen, wenn möglich.

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